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„Teil
meiner Wirklichkeit ist meine Bewegung nun im doppelten Sinne. Sie ist
einmal selbst ein begrenzter Teil dieser Wirklichkeit, begleitet mich
mehr oder weniger deutlich in ihren Veränderungen und ihren Konstanten
... mit je verschiedenen und wechselnden Bedeutungen. Zum anderen erfahre
und forme ich mit und durch Bewegungshandlungen meine Wirklichkeit. Etwas
bewirken, etwas ausdrücken, etwas erfassen, etwas ergreifen, etwas festhalten,
etwas dar-stellen, irgendwo hingehen sind Beispiele dafür, was meine Bewegung
im weitesten Sinne ist: Vermittlung zur Welt, Zugang zu ihr, das Medium
durch das ich mich meiner Welt als Inbegriff von Situationen, Dingen und
Personen zuwende und durch das ich sie zugleich erfahre. Meine Beine sind
in diesem Sinne die Möglichkeit, irgendwohin zu laufen, meine Hände die
Möglichkeit, etwas zu formen, zu greifen, oft auch zu begreifen; und Reif-
und Altwerden, Gesundheit und Krankheit, oft auch geschlechtsspezifische
Unterschied bestimmen die Grenzen, was ich mit meiner Bewegung kann bzw.
nicht, noch nicht oder nicht mehr kann. Und umgekehrt bleibt meine Bewegung
selbst nicht unbeeinflußt von der individuellen und sozialen Wirklichkeit,
in der wir leben.“ (GRUPE, 1967, 5f.)
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